Wie Sie an einem Wochenende garantiert 10 Kilo verlieren: Entrümpeln für ein besseres Feng Shui

Entrümpeln mit Feng Shui

Wir wissen alle, wie die Dinge laufen: Wir kaufen einen neuen Schrank – schließlich muss man ja seine Bücher irgendwo unterbringen. Zuerst ist noch ziemlich viel Platz für die Bücher, sogar einige Fotoalben und eine Kiste mit Erinnerungen hat noch Platz.

 

Weil es immer noch leer aussieht, kommt aufs oberste Regal eine Vase und ein Foto vom letzten Urlaub – in einem schönen Rahmen natürlich.

 

Bücher sind ja wirklich toll – und deshalb (und weil jetzt endlich Platz dafür ist) gönnen wir uns einen Ausflug in die Buchhandlung. Die neuesten Titel sind genau richtig als Urlaubslektüre - und natürlich darf der neue Roman der Lieblingsschriftstellerin auch in den Einkaufswagen.

 

Einige Monate später wird es auf dem Bücherregal schon enger. Nicht nur die Ausflüge in die Buchhandlung (es ist nicht bei nur einem einzigen geblieben…) sondern auch die Mitbringsel aus dem Urlaub (ein voll ausgestatteter Picknickkorb – der stand schon immer auf dem Wunschzettel!), das Fondue-Set, das in der Küche keinen Platz mehr hatte, die Sammlung aus Wollresten (wo bestimmt im nächsten Winter warme Socken gestrickt werden) und mein Ski-Anzug (der einfach nach dem Sommer-Schlussverkauf nicht mehr in den Kleiderschrank passte) belegen den freien Platz.

 

Genaugenommen hängt das Foto vom letzten Urlaub jetzt an der Wand und die Vase ist zwischen den Büchern eingeklemmt, die nun im Schrank keinen Platz mehr haben.

 

Irgendwann ist es wiedermal Zeit zum Aufräumen und Entrümpeln.

 

Aber nicht heute.

 

Ich wollte das ja eigentlich letztes Wochenende erledigen, aber dann ist etwas dazwischengekommen. Wie so oft.

 

Es wär aber wirklich mal wieder an der Zeit … besonders wenn ich die anderen Regale im Wohnzimmer ansehe.

 

Aber wohin mit meinen schönen Dingen? Die Tür der Abstellkammer geht sowieso schon nicht mehr richtig auf, weil alles so vollgestopft ist. Wär ja auch zu Schad‘ zum wegwerfen, irgendwann kann man’s sicher noch mal brauchen.

 

Was ein Kühlschrank mit einem Haus gemeinsam hat

Auf einer energetischen Ebene betrachtet, ist unser Wohnraum ein lebendiger Organismus. Dieser Organismus muss atmen und sich nähren, damit er gesund ist. Die Energien müssen sich gut bewegen können und frei zirkulieren können.

 

Jede Stagnation in dem Organismus unseres Lebensraums wirkt sich auf unser Leben und unsere Gesundheit aus. Es zwickt und ziept hinten und vorne wenn der Energiefluss blockiert ist. Man könnte einen ungepflegten und vollgestopften Lebensraum mit einem ungepflegten und vollgestopften Kühlschrank vergleichen.

 

Wenn Sie Ihren Kühlschrank nicht regelmäßig entleeren (also leer-essen quasi) stagniert der Fluss darin. Lebensmittel, die nicht regelmäßig verbraucht werden, blockieren den Energiefluss. Neues hat keinen Platz mehr. Je länger die Blockade dauert, desto älter werden die Lebensmittel die sich in den Regalen befinden – so lange, bis sie schließlich ungenießbar sind.

 

Wenn im Lebensraum der Energiefluss gestört ist und kein Platz für Neues ist, kann auch nichts Neues in Ihr Leben kommen. Die beiden Dinge sind eng miteinander verknüpft. Wer sich also einen neuen Job, einen neuen Partner oder einfach nur frischen Wind im Leben wünscht, der kann ein riesiges Energiepotential in die Gänge bringen indem alle stagnierenden Energien aus dem Haus beseitigt werden. Eine gründliche Entrümpelungsaktion ist dafür oft genau das Richtige.

 

5 Gründe, warum Sie lieber doch nicht entrümpeln sollten

 

„Das kann man sicher noch mal brauchen.“

 

„Daran hängen schöne Erinnerungen.“

 

„Das hat viel Geld gekostet.“

 

„Das Buch lese ich sicher noch einmal.“

 

„Das kommt doch sicher noch mal in Mode und außerdem habe ich es ja noch kaum getragen.“

 

Diese 5 Sätze höre ich immer wieder, wenn’s ums Entrümpeln geht.

 

Diese Sätze machen aus einer Entrümpelungskation schnell ein neues Organisationssystem. Im Keller. Samt neuen Regalen – damit im Wohnzimmer wieder mehr Platz ist.

 

Wie kann man also den Kampf in sich schlichten, wenn man sich selbst dabei ertappt diese 5 Sätze zu zitieren aber im ganzen Körper spürt, dass es an der Zeit ist loszulassen?

 

Die zauberhafte Frage, die jeden inneren Kampf schlichtet

Folgende Frage verzaubert meinen Kopf, wenn ich mich nicht entscheiden kann ob ich ein Ding behalte oder loslasse:

 

„Wenn ich den Gegenstand weggebe, wie könnte der freigewordene Platz gefüllt werden? – Welches Gefühl gäbe mir das Neue?“

 

Die Comic-Heft Sammlung. 2 komplette Jahrgänge. Sehr gepflegt. „Wenn ich den Gegenstand weggebe, wie könnte der freigewordene Platz aufgefüllt werden?“ Ich würde mir endlich die beiden neuen Romane meines Lieblingsschriftstellers kaufen. „Welches Gefühl gäbe mir das Neue?“ Das wäre eine richtig gute Urlaubslektüre. Viel besser, als die alten Hefte zum 20. Mal durchzublättern. Ich würde mich gut fühlen, weil ich endlich wieder Platz habe.

 

Die alte Snowboardausrüstung. Brett, Stiefel und Helm. Selten benützt. Sehr selten – nur mit meinem Ex-Freund. „Wenn ich den Gegenstand weggebe, wie könnte der freigewordene Platz aufgefüllt werden?“ Ich gehe viel lieber Skifahren als Snowboarden – ich freue mich sogar schon wieder auf den Winter (obwohl wir grad Sommer haben). „Welches Gefühl gäbe mir das Neue?“ Ich müsste nicht jedes Mal, wenn ich die Tür zum Skikeller aufmache, an meinen Ex denken. Das wär wirklich gut!

 

Die Moulinex Küchenmaschine. Ein Geburtstagsgeschenk meiner Schwiegereltern. Mit 32 verschiedenen Aufsätzen und einem Rezeptbuch. Insgesamt verendet: 3 mal – in 4 Jahren. „Wenn ich den Gegenstand weggebe, wie könnte der freigewordene Platz aufgefüllt werden?“ Den Platz wünsche ich mir schon lange zurück – meine Küche ist winzig und das riesige Gerät blockiert die halbe Arbeitsfläche. Und eine ganze Schublade... Aber wenn die Schwiegermama das nächste Mal zu Besuch kommt… „Welches Gefühl gäbe mir das Neue?“ Endlich Platz! Da hätt ich gleich mehr Lust zum Kochen!

 

Aber was nun? Wohin mit all den Sachen die wir lieber loslassen würden, wo aber doch irgendwie Schad‘ drum wär?

 

Die Kiste, die allen Ihren Sorgen ein Ende bereitet

Alles, wo Sie nicht sicher sind, dass Sie es behalten wollen kommt direkt in die Kiste.

Ganz besonders:

• Kleider, die sie schon länger als 1 Jahr nicht mehr getragen haben (ausgenommen alle Basics)

• Überzählige Bücher, die sich nicht mehr lesen wollen

• Geschenke, die Sie noch nie mochten

• Alles, was schon länger als 1 Jahr unbenutzt in Ihrem Abstellraum steht

• Lebensmittel die abgelaufen sind oder die Sie nicht mehr verwenden (der Sushi-Reis - weil Sushi mehr Geduld erfordert als Sie haben) - einschließlich uralter Gewürze (die ohnehin kein Aroma mehr haben)

• Erinnerungen und Fotos, die Sie lieber hinter sich lassen würden, um etwas Neues zu beginnen

 

Die Kiste ist eine Art Zwischenlager. Alles, von dem Sie sich nicht sofort dauerhaft trennen möchten kommt in die Kiste. Alles, was sie lieber verkaufen oder verschenken als wegwerfen würden, kommt auch in die Kiste.

 

Stellen Sie Ihre Kiste an einen Ort, an dem Sie sie nicht täglich sehen können. Ein Abstellraum eignet sich prima dazu.

 

Die Entscheidung zum Loslassen

Nach 1-2 Wochen ist es Zeit die Kiste zu entleeren. Einige Dinge werden entsorgt, andere verpackt um verschenkt, gespendet oder verkauft zu werden. Alles, was Sie doch noch unbedingt brauchen können Sie nun aus der Kiste auch wieder in Ihre Wohnung und Ihr Leben zurückholen.

 

Im zweiten Schritt ist es oft viel einfacher Dinge loszulassen. Es schafft den nötigen Abstand, viel Freiheit und den nötigen Platz, damit Neues einziehen kann.

 

Nun bin ich gespannt auf Ihre Erfahrungen!

 

Ich freue mich auf Kommentare mit Ihrer Meinung – lassen Sie mich wissen, wie Sie sich nach einer Entrümpelungs-Aktion fühlen.

 

Ich freue mich für Ihre Antworten!

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Andrea Giesler (Mittwoch, 11 Juni 2014 07:25)

    Ich habe es genau so gemacht: alle Kleidungsstücke, die ich länger nicht mehr anhatte oder die mir nicht mehr gefielen habe ich in eine Kiste gepackt. Alles, was ich im nächsten Monat vermisste und aus der Kiste zurückhaben wollte durfte ich rausnehmen und anziehen. Der Rest sollte entsorgt werden. Fazit: ich habe nicht ein Teil wieder rausgenommen. Dafür hatte ich nachher viel Platz im Schrank :-)

  • #2

    Julia Gruber (Mittwoch, 11 Juni 2014 09:46)

    Oh je, ich muss zugeben, dass Entrümpeln nicht meine Stärke ist! Aber seit ich mit meinem Mann zusammenlebe fällt es mir schon viel leichter, Dinge wegzuschmeissen und ich weiss, dass es auch Sinn macht, regelmässig zu entrümpeln! Man fühlt sich danach tatsächlich leichter :-) Eine Kundin von mir hat übrigens tatsächlich 2kg abgenommen, nachdem sie bei einem Umzug ganz viele Dinge entsorgt hat!

  • #3

    Jocelyne (Mittwoch, 11 Juni 2014 20:38)

    Danke für deinen Beitrag. Ich habe, als wir im Dezember umzogen, sehr vieles fortgeworfen. Jetzt habe ich meine erste eigene Wohnung und es ist fast noch schlimmer :-) Ich mache mich jetzt einfach Schritt für Schritt dran, alles nacheinander vorzunehmen. Immer mal wieder eine Ecke, und die Küche halt 4x die Woche =) Bei Büchern tue ich mich schwer. Aber schlussendlich ist der Schluss ja nicht mehr spannend wenn man es schon weiss. Ausser Harry Potter, das kann ich langsam auswendig =)

  • #4

    Sandra Heim (Donnerstag, 12 Juni 2014 12:02)

    Das mit der Übergangs-Kiste ist eine super Idee, Eva! Da kommen jetzt die ganzen Klamotten rein, von denen ich teilweise seit Jahren denke, dass ich sie irgendwann bestimmt wieder anziehen werde... Mal sehen, was davon in 2 Woche noch übrig bleibt.

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